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ANDREAS WAHL

Presse

Exile 4: Donnern und wiehern – aber immer mit jazzigem Pfiff

Gitarrist Andreas Wahl ließ seine Gitarre bei den Begleitakkorden oft wie ein Synthesizer flirren, für seine höchst fingerfertigen Soli wählte er ein rockig-verzerrtes Timbre. Das verpasste dem Gruppensound bereits einen harten Gesamtcharakter. Doch damit nicht genug: Neben Jazzigem aus eigener und fremder Feder legten Exile 4 auch Kompositionen von einschlägigen Heavy-Metal-Bands auf, mit jenen für dieses Genre typischen erdigen Riffs und Power-Akkorden. Ohne an Fluss einzubüßen, schwoll der Rhythmusteppich schon mal mächtig an – und Gitarrist Wahl schien völlig zum Hard-und-Heavy-Mann zu mutieren. Aber selbst wenn er die Saiten stilgerecht donnern und wiehern ließ, büßte er nicht den jazzigen Pfiff ein. Verdienter Riesenapplaus im TiV für diesen Heavy-Jazzrock postmoderner Prägung.
Saarbrücker Zeitung (22.12.2007)

Ein spannender Aufbruch
John-Dennis Renken und das Zodiak Trio in den Weserterassen

Erfreulicherweise gibt sich das Zodiak Trio - Zodiak meint übrigens den Tierkreis der zwölf Sternenbilder, ein Trio also das nach den Sternen greift, nicht mit dem Rekapitulieren nordischer Sounds zufrieden, es forscht im Free Funk/No Wave von Shannon Jacksons Decoding Society, streift, nahe liegend, Miles Davis, steigt zum fulminanten Finale mit “Funday” sogar in die Heavy-Metal-Jazz-Liga des stählernen Trompetensounds von Toshinori Kondo ein.
Beeindruckend ist dabei die fröhliche Unbekümmertheit, mit der sich das Zodiak Trio auf die Suche nach einem eigenen Weg macht.
Weserkurier (24.3.2007)

Tonspuren
Andreas Wahl Experimentle Band

Was lange währt wird endlich gut. Die Experimentle Band gibt es nämlich schon laaange, aber erst jetzt erscheint endlich die erste CD. Und die ist klasse.
Da kommt so einiges zusammen: Witz, Chuzpe, Gedudel, Folkloristik, Country-Anklänge, verkopfte Improvisationen (die aber ganz schnell wieder etwas anderem weichen müssen), groovige Patterns, Breaks, kleine Experimente, hypnotische Grooves - kurz, man kann Wahl glatt in eine Reihe mit Bill Frisell und Marc Ribot stellen. Sein Quintett ist zumindest kongenial: Hartmut Kracht; Peter Bolte, der sonst mit Manfred Schoof oder Daniel Humair spielt und auch ein eigenes Quartett leitet, ist ein toller Altsaxophonist; Veit Lange weiß an Tenorsaxophon, Bassklarinette und Duduk gleichermaßen zu überzeugen; und Christoph Hillmann - ich wiederhole mich da gerne - ist einer der wenigen Schlagzeuger die sowohl rocken als auch swingen.
Fazit: Kaufen, das Teil (downloaden ist was für Loser, denn das Cover ist schön)!
Jazzthetik (Februar 2006)

Neue CD’s
Andreas Wahl Experimentle Band

Sieben lange Jahre hat es gedauert, bis die Andreas Wahl Experimentle Band ihr Debut-Album aufnehmen konnte.
Die Experimentle Band lässt sich in keine Schublade einordnen, ruhige melodiöse Stücke stehen im direkten Kontrast zu atonalen Klanggebilden. Man hört in jedem Stück, dass das Ensemble aus fünf Individualisten besteht, die sich aus unterschiedlichen Perspektiven einem gemeinsamen Zentrum nähern.
Dieses Erstlingswerk macht schon jetzt Lust auf weitere ideenreiche Aufnahmen der Experimentle Band - hoffentlich nicht erst in sieben Jahren!
Jazzpodium (Februar 2006)

CD-Tipp - Andreas Wahl Experimentle Band

Ist es Jazz, ist es Rock, was der Gitarrist Andreas Wahl im Katakomben-Theater mit seiner Band spielte? Eindeutig beides in beeindruckender Synthese. Stillvergnügt prügelten und streichelten Drummer Christoph Hillmann und Bassist Hartmut Kracht ihre Instrumente, röhrten und zärtelten die Bläser Peter Bolte und Veit Lange zu Wahls gradlinigen Gitarrensounds, die unprätentiös die modernere Jazz-, aber auch Rockgeschichte aufgriffen.
Fazit: Kein Experimentle, sondern ausgereift, eigenständig und anspruchsvoll mit hohem Spaßfaktor. Dank des feinen Silberlings nun auch zuhause zu erleben.
Westdeutsche Allgemeine Zeitung (22.10.2005)

Hörzeichen - Andreas Wahl Experimentle Band

Ob in Peter Herborns Large Ensemble, auf den CDs des Pianisten Lutz Potthoff oder im 15köpfigen Ruhr-Projekt “Supernova” - überall hat der bescheidene und sympathische Andreas Wahl seine bleibenden musikalischen Spuren hinterlassen. Neben den herausragenden spieltechnischen Fertigkeiten fielen dabei immer auch sofort seine stilistische Vielseitigkeit und Flexibilität auf, seine Klangästhetik, seine Fähigkeit, dramaturgisch und dynamisch zwingend und mitreißend zu improvisieren.
Jetzt legt Andreas Wahl mit seinem Quintett, das er augenzwinkernd-schwäbelnd “Experimentle Band” nennt, die erste eigene CD vor - und bestätigt nachhaltig all diese früheren Eindrücke. Im Konzert dieser “Experimentle Band” konnte man schon erleben, welch explosives Gemisch dieses Quintett darstellt; und zum Glück ist es gelungen, die ungeheure Spielfreude, die Lust am spontanen klanglichen Gestalten und den Spannungsgehalt des gemeinsamen Musizierens auch in den Studioaufnahmen für diese neue CD einzufangen.
WDR 3: Hörzeichen (12.7.2005)

Dortmund jazzwerkruhr - Andreas Wahl Experimentle Band

Die Andreas Wahl Experimentle Band war erste Wahl (wenn der Kalauer gestattet ist). Der schwäbische Gitarrist lebt seit fünfzehn Jahren in Essen und fühlt sich hier pudelwohl. Seine Experimentle Band lebt von der ungewöhnlichen Instrumentation als auch von der, na was wohl, experimentellen Musik, die aber nie hüftsteif-seriös, sondern wunderbar lebendig daherkommt.
Jazzthetik (Februar 2005)

Jazz voll Kraft und Leidenschaft

Mit mehr als nur einem Augenzwinkern präsentierte sich die Andreas Wahl Experimentle Band am vergangenen Samstag vor rund 100 Zuhörern in den Katakomben im Giradet-Haus Essen. Gitarrist Wahl und seine vier Mitstreiter boten eine explosive Mischung aus Heavy-Metal-Sounds, Folkelementen und freien Improvisationen. Die vor Kraft strotzenden Stücke tragen Titel wie “Hans im Glück” oder “Der kleine Wassermann”. Wie gesagt, mit mehr als einem Augenzwinkern, denn von der Harmlosigkeit kindgerechter Unterhaltung sind die musikalischen Meditationen weit entfernt.
Neue Ruhr Zeitung (13.12.2004)

Jazz originell bei “Essen Original”

Die Andreas Wahl Experimentle Band begeisterte die Jazz-Freunde in der Alten Synagoge
Rückkopplungen, Verzerrer, Wah-Wah-Sounds - eher ungewohnte Klänge in der Alten Synagoge. Die Experimentle (sprich: Ekschperimentle) Band, deren Name an die schwäbische Herkunft des Leaders erinnert, machte ihrem Ruf als eine der originellsten Gruppen der Region alle Ehre...
Neue Ruhr Zeitung (2.9.2002)

Unverkrampft respektlos

Matthias Müller Bhavan spielte inspirierend in der Blue Moon Bar in Bremen
Mit dem ideenreichen Akustik- und E-Gitarristen Andreas Wahl gehört ein Musiker zur Band, der durchaus schon mal lange McLaughlin-Bögen mit verspielter Geläufigkeit zupft, ihn interessieren aber genau so gut Rockschübe, die eher aus der harten Abteilung kommen, oder diffus-verschrobene Soundflächen. Das Quartett verarbeitet alles zu einem kunterbunten Flickenteppich, so dass kein Stück in nur einer Farbe leuchtet. Ein eingängiges Thema wird schnell konterkarikiert, ein wütender Ausbruch schnell besänftigt. Der ganze Abend ist ein Wechselbad der Melodien und Rhythmen, scheut Kakophonien ebenso wenig wie süffige Phrasen. Ein inspirierender Abend.
Weser-Kurier (Februar 2002)

Jazz vom Feinsten - “Freie Wahl”

Feinsten modernen Gitarrenjazz bot das Trio “Freie Wahl” um den Gitarristen Andreas Wahl.... Freiräume für Kreatives wurden spannend ausgefüllt und zum Schluss pustete der Dreier die Ohren der Zuhörer so richtig frei. Mit einer Mischung aus “schwäbischen Bauerntanz, Wiener Walzer und Heavy Metal”, so Andreas Wahl.
Neue Ruhr Zeitung (21.1.2002)

Andreas Wahl Experimentle Band

Andreas Wahl aus Schwaben (daher der Bandname) gehört zu jenen nachwachsenden Jazzkünstlern Deutschlands, die ohne Einschränkung ein großes Publikum verdienen. Der in Essen ansässige Gitarrist/Komponist gestaltet eine hochspannende, dynamische Mischung aus Modern Jazz, Avantgarde und Hardrockklängen, die stets für Überraschungen gut ist. Zur Stilistischen Variabilität kommt eine bemerkenswerte klangliche Vielfalt dazu - allein schon dadurch, dass Wahl von Stück zu Stück zwischen seinen Gitarren wechselt (sechs- und zwölfsaitig, elektrisch und akustisch, auch fretless). Die instrumentaltechnischen Künste aller Beteiligten - besonders der Saxophonist Peter Bolte verblüfft hier mit Einfallsreichtum und Virtuosität - tragen ihr Übriges zu einem erstaunlichen wie kurzweiligen Konzertereignis bei.
Deutschlandfunk Jazz Live (19.2.2001)

“Freie Wahl” erweitert Horizonte

Einen glanzvollen Eindruck bei den Zuhörern hinterließ das Trio “Freie Wahl” mit Andreas Wahl an der Gitarre, Christoph Hillmann am Schlagzeug und Michael Kleinjohann am Bass. (...) Dabei begeisterte das bemerkenswert perfekte, fließende Zusammenspiel der Musiker: Der Schlagzeuger agierte virtuos mit variantenreichen Schlagtechniken und atemberaubend spannenden rhythmischen Einfällen. Daneben glänzte Andreas Wahl mit expressivem Gitarrenspiel und Bassist Kleinjohann mit stets geschmeidigem Groove. Kurz: Die Die Band präsentierte eine faszinierende Tonwelt außerhalb des “normalen” Hör-Horizonts” in seltener Perfektion.
Recklinhauser Zeitung (21.11.2000)